Novalis-Preis 

Mit dem Novalis-Preis werden innovative und impulsgebende Forschungen zur europäischen Romantik ausgezeichnet, die auf ihrem Gebiet (Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Religion, Gesellschaft) Neuland betreten. Prämiert werden mithin Arbeiten, die grundlegend ein neues Verständnis von historischen wie systematischen Zusammenhängen oder von intermedialen Wechselwirkungen romantischer Diskurse ermöglichen. Gewürdigt werden damit Forschungsarbeiten, die, methodisch reflektiert, interdisziplinäre Tendenzen exemplifizieren, wie sie im Werk des Juristen, Bergbauingenieurs, Naturwissenschaftlers, Dichters und Philosophen Novalis zu finden sind, oder methodische und theoretische Grundfragen der Romantik-Forschung an ausgewählten Gegenständen behandeln. Ausgezeichnet werden können ebenfalls konzeptionell gestützte Übersetzungen zentraler Texte der europäischen Romantik. Mit dem Preis sollen vor allen Dingen herausragende Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zur kritischen Rezeption und begrifflichen Bestimmung des Phänomens europäische Romantik anerkannt und einer breiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.



Auslobung:

Die Internationale Novalis-Gesellschaft, die Stiftung Wege wagen mit Novalis (Forschungsstätte für Frühromantik und Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Forschungsstelle Europäische Romantik) haben für das Jahr 2019 zwei Preise ausgelobt: den Novalis-Preis für innovative Forschungen (Dissertationen und Habilitationen) zum Themenfeld der europäischen Romantik sowie den Blütenstaub-Preis für Romantik-Projekte von Schüler/innen und Studierenden. Der Novalis-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird international ausgeschrieben.Es wird jeweils ein Preis vergeben, und zwar alle zwei Jahre. Eine international besetzte Kommission der beteiligten Institutionen trifft die Auswahl der Preisträger/innen.

 
Bewerbungsmodalitäten:

Vorschlagsberechtigt für den Novalis-Preis sind die Betreuer/innen oder Gutachter/innen der Forschungsarbeiten. Dissertationen sollen in der Regel mit "summa cum laude" beurteilt worden sein. Sie können in deutscher, englischer oder französischer Sprache abgefasst sein.Eingereicht werden müssen bis 31. Dezember 2018 (Eingangsdatum) an beide der unten angegebenen Adressen:

1. eine kurze Begründung, dass die eingereichte Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur aktuellen Forschung liefert;
2. ein gedrucktes Exemplar(Buch bzw. Druckfassung) und ein PDF der vorgeschlagenen Arbeit (auf CD);
3. ein Abstract von 1 bis 2 Seiten zum Untersuchungsgang und den Ergebnissen;
4. die Gutachten;
5.
ein wissenschaftlicher Lebenslauf;
6. eine Einverständniserklärung des Verfassers / der Verfasserin der Forschungsarbeit.

Die Entscheidung über die Preisverleihung erfolgt auf der Grundlage eines internen Prüfungsverfahrens und des abschließenden Votums der für dieses Auswahlverfahren berufenen Kommission. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Preisverleihung:

Die Preisverleihung findet Anfang Mai 2019 im Rahmen der internationalen Tagung zum Thema Romantik und Moderne in der Forschungsstätte für Frühromantik Schloss Oberwiederstedt statt. In Verbindung mit der Vergabe des Preises wird zum wissenschaftlichen Kolloquium der Preisträger/innen und der zur engeren Auswahl gehörenden Bewerber/innen
eingeladen.
Der Blütenstaub-Preis wird im Anschluss vergeben.


Kontakt:

Dr. phil. habil. Gabriele Rommel
Forschungsstätte für Frühromantik und
Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt
Schäfergasse 6 / Wiederstedt
06456 Arnstein
Telefon: 03476 / 85 27 20
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Dr. Helmut Hühn
Forschungsstelle Europäische Romantik und Schillers Gartenhaus
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fromannsches Anwesen
Fürstengraben 18
07743 Jena
Telefon: 03641 / 93 11 96
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